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Frau Dr. Annette Schwieger - Erfahrungsbericht über eine ECASEPT-Anlage

Geschrieben von Dr. Annette Schwieger. Veröffentlicht in Referenzen Aktiviertes Wasser


Abgesehen von dem guten Gefühl auf diese Weise Rechtssicherheit erlangt zu haben, konnte ich im Laufe der bisherigen Anwendungszeit noch einige unerwartete positive Erfahrungen machen.
Zu Beginn meiner Tätigkeit an den noch jungen Einheiten gab es mit Schleiftraumata nach ZE-Präparation nie Probleme. Dies änderte sich mit den Jahren. Die Beschwerden der Patienten waren nach einigen Jahren so signifikant, dass ich auf verschiedenste Weise um Abhilfe bemüht war. Ich veränderte mein Präparationsset, arbeitet nur mit ganz neuen Diamantschleifkörpern, behandelte die präparierten Zähne mit Toothmousse und anderen Substanzen, wechselte von der Turbine auf rote Winkelstücke, behandelte die Patienten zusätzlich homöopathisch. Die Erfolge waren allesamt nicht überzeugend. Erst nach dem Wechsel von herkömmlichen Leitungswasser auf Ecaseptwasser als Spraymedium trat eine so auffällige Veränderung ein, dass ich dies nur mit der Elimination des Biofilms aufgrund der Ecaseptbenutzung zurückführen kann. Es muß wohl so gewesen sein, dass der leider unvermeidliche Biofilm innerhalb der wasserführenden Silikonschläuche in den Einheiten durch das Kühlspray in die Dentintubuli eingetragen wurde und dort zu pulpitischen Beschwerden geführt hat. Ich bin nun enorm glücklich und dankbar, dass meine Patienten nach ZE-Präparationen wieder ebenso fröhlich und zufrieden sind, wie sie es zu Beginn meiner Niederlassungszeit waren. Besonders positiv ist dabei, dass die Mischung kaum merklich nach Chlorid schmeckt und so die Patienten nicht irritiert.

Diese guten Erfahrungen mit der Ecaseptspüllösung haben mich dazu veranlasst, sie auch auf anderen Feldern meiner beruflichen Tätigkeit einzusetzen und dies mit wachsendem Erfolg!
So spüle ich im Falle von extremen Pulpitiden die Wurzelkanäle nach VitE mit Ecasept statt Natriumhypochlorit, da es deutlich weniger reizend wirkt und dennoch einen guten antiseptischen Effekt hat.
Ich benutze eine Mischung aus Ecasept und CHX zur Spülung von Wunden. PAR-Patienten spülen in den ersten drei Monaten bis zur Reevaluation nicht mit CHX sondern mit Ecaseptspüllösung im gleichen Mischungsverhältnis wie wir es in unserer Einheit benutzen. Dies hat den Vorteil, dass sie eine sehr gute keimreduzierende Wirkung ohne Verfärbung von Zunge und Zähnen nutzen können.
Dabei kommt uns zugute, dass wir die unverdünnte Ecaseptlösung regelmäßig frisch bei uns in der Praxis selbst produzieren. So können sich die Patienten immer eine bestimmte Menge einer frisch produzierten Lösung abholen und sich nach unserer Anweisung zuhause in einer 1,5l Wasserflasche selbst eine Mischung herstellen,
Die Ergebnisse stehen denen mit 3monatiger CHX-Spülung in nichts nach und die Patienten sind für die fehlende geschmackliche Beeinträchtigung sowie das Ausbleiben von Verfärbungen der Zunge und der Zähne sehr dankbar.

Mittlerweile habe ich die Ecaseptmischung auch schon in meinem Haushalt eingesetzt. So betreibe ich unseren Zimmerbrunnen immer wieder einmal mit dieser Lösung und auch in der Munddusche kommt sie zum Einsatz.

Zusammenfassend kann ich feststellen, dass die Inbetriebnahme dieser Form von Wasserentkeimung eine der besten Errungenschaften der letzten Jahre in meiner Praxis war.
Nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass wir eine recht neue Behandlungseinheit in der Praxis haben, die erst 2009 installiert wurde und über eine eigene Wasserentkeimung verfügte. Diese war so anfällig und wie sich in Tests herausstellte ineffektiv, dass wir uns zwischenzeitlich entschlossen haben, auch diese Einheit mit dem Ecasept-Bottle-System auszustatten. Seitdem stimmen die Wasserwerte und die Wartung ist auf das normale Maß zurückgegangen.

So kann ich dieses System rückhaltlos empfehlen!!!

Wiesbaden, 16.09.2013

Dr. Annette Schwieger 

Zahnärztin, Oralchirurgie
Straße der Republik 17-19
65203 Wiesbaden
Tel.: 0611/66888
Fax.: 0611/600900